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Sonntag, 5. Dezember 2010

WikiLeaks! Schweizer Piraten Partei und die Macht der Masse!!

 Nach der Blockade der zentralen Internet-Adresse von WikiLeaks hatten die Unterstützer des Projekts bis Sonntag mehr als 70 andere Adressen für die stark unter Druck geratene Enthüllungplattform eingerichtet.

Mit  «Mirrors» (Spiegelungen) der Website an unterschiedlichen Orten wird es nahezu unmöglich, WikiLeaks völlig aus dem Internet zu verbannen, erklärten Betreiber der Plattform.

Zentrale Adresse wikileaks.org ist seit diesem Freitag nicht mehr erreichbar, weil  US-Firma EveryDNS.net, bei der die Adresse geführt wurde, den Eintrag aus der Datenbank entfernt hat. Der Anbieter begründete  Entscheidung mit laufend fortgesetzten Hackerangriffen auf wikileaks.org. Das allerdings wird von Internet-Experten als Vorwand betrachtet. Andere US-Firmen wie Amazon und der Bezahlservice PayPal haben ihre Geschäftsverbindungen zu WikiLeaks feige abgebrochen.

Auch die Schweizer Internet-Adresse wikileaks.ch war zeitweise nicht mehr verfügbar, da diese ebenfalls über EveryDNS.net lief. Die Piratenpartei der Schweiz, über die diese Adresse registriert ist, konnten dann aber schnell den Betreiber des Sogenannten Name-Servers wechseln, so dass wikileaks.ch am Wochenende wieder erreichbar war, großes Lob an die Piraten der Schweiz an dieser Stelle, für ihren Kampf,um den Erhalt der Freien und geschützten Presse! Auf der Website von WikiLeaks wurden bisher mehr als 800 der insgesamt über 250 000 Dokumente veröffentlicht. Die USA hatte die Veröffentlichungen scharf kritisiert und prüft "rechtliche Schritte", doch unvermindert fließen die Informationen, denn seit einer Woche berichten mehrere internationale Medien, die dieses Material vorab von WikiLeaks zur Verfügung gestellt bekamen, über die Enthüllungen

Die Wahrheit lässt sich nicht zum schweigen zwingen! 
                   Auch setzt WikiLeaks, Klugerweise auf die Macht der Masse:  Mit verzweigten Netz von Kopien im Net wird die Organisation ihre Webseite vor Abschalt versuchen schützen können. Die Webseite von WikiLeaks soll unverwundbar gemacht werden. Eine Aktion, die am Sonntag mit Erfolg angelaufen ist. Nach andauernden Angriffen aus dem Netz und verschiedenen Versuchen, die Seite nicht mehr erreichbar zu machen, vertraut WikiLeaks  jetzt ganz auf seine Unterstützer. Ein weitverzweigtes Netz von Kopien im Internet soll dafür sorgen, dass die Inhalte WikiLeaks nicht mehr aus dem WWW gelöscht werden können! Sobald mindestens 50 Kopien der WikiLeaks-Seite online sind, soll eine Liste davon ins Netz gestellt werden, teilte die Organisation in der Nacht zum Sonntag mit,
euer Giuseppe Cavaleri

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Keine Anonymen Kommentare, bedankt euch bei Daniel Eggert und Winfried Sobottka, und nun wie bekannt wurde wegen Massiven Beleidigungen und Todesdrohungen gegen mich aus Groß-Gerau Francesco Marceddu.