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Sonntag, 1. Mai 2011

Der Erste Mai in Deutschland : Nazis, Löhne, Atomkraft, Einwanderung und Krawalle


Abertausende protestieren gegen die Neonazis 
Der Maifeiertag in zahlreichen deutschen Städten, tausende Menschen haben gegen Aufmarsch von Neonazis demonstriert, z.B. : in Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Heilbronn (Baden-Württemberg) und Halle (Sachsen-Anhalt). 

Gegen eine Demonstration von Rechtsextremen sind in Heilbronn alleine rund 5000 Menschen auf die Straße gegangen, um der Braunen Bedrohung zu begegnen. Die Stadt gehöre weder heute noch morgen den Rechtsextremisten, sagte der Heilbronner Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach.

Die Gewerkschaften

DGB-Vorsitzende Michael Sommer auf der Hauptkundgebung in Kassel sagte : " Der 1. Mai ist der Tag, an dem wir für unsere Rechte und unsere Würde als arbeitende Menschen demonstrieren“. Ihr Kampf würde jedes Jahr härter werden, denn „ die Gier und der Geiz, nicht Arbeit und Würde“ bestimmten unsere Politik und Wirtschaft. 

 Es sei ein Skandal, dass der Staat „Ausbeuterlöhne“ mit Hartz-IV subventioniere, " dass Arbeit arm macht“.Ein Mindestlohn würde diesem System ein für alle mal ein Ende bereiten, sagte Sommer. Dann müssten die Arbeitgeber, nicht der Staat die Löhne bezahlen. Auch bei der Zeitarbeit müsse Gelten : " gleicher Lohn, für gleiche Arbeit"

Huber kritisierte die  so genannte : "Verrohung am Arbeitsmarkt“

Berthold Huber, Erster Vorsitzende der IG Metall, sagte in Nürnberg : " die Verrohung am Arbeitsmarkt, Leiharbeit, Minijobs und andere Formen prekärer Beschäftigung verstießen gegen das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes. Die Beschäftigten allein hätten mit ihren ständigen Opfern, in der Krise den Aufschwung erst möglich gemacht. Der dank vieler Arbeitgeber  wird in Lohndumping, Arbeitshetze und Erpressungsdruck vergolden. „Dreist, frech und unverschämt“, ist das, sagte Huber.


Ein weiteres Thema auf den Kundgebungen war die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Arbeiter aus Osteuropa, die seit Sonntag ohne weitere Auflagen hierzulande arbeiten dürfen. 

DGB-Chef Sommer sagte : "Sie sind uns willkommen“. Aber nicht willkommen seien ihnen solche Arbeitgeber, „die in diesen Menschen einfach nur neues Reservoir für die Ausbeutung sehen würden“. 

DGB-Chef Michael Sommer warf auf der Kundgebung des Deutschen Geschwerkschaftsbundes in Kassel  den Arbeitgebern vor, Mittel- und Osteuropäische Arbeitssuchende mit Lohndumping auszubeuten. 

Der Widerstand 





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Keine Anonymen Kommentare, bedankt euch bei Daniel Eggert und Winfried Sobottka, und nun wie bekannt wurde wegen Massiven Beleidigungen und Todesdrohungen gegen mich aus Groß-Gerau Francesco Marceddu.