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Dienstag, 25. September 2012

Jörg Feddern von Greenpeace Informiert: Arktis

Liebe Freunde,


vor rund zwei Wochen hat der Ölmulti Shell trotz aller Warnungen vor den unkalkulierbaren Risiken für die Umwelt mit ersten Bohrungen in der Arktis begonnen. Doch schon nach einem Tag musste Shell die Versuche in der Tschuktschensee nördlich von Alaska abbrechen.

Nach Angaben des Konzerns bewegt sich eine 50 mal 12 Kilometer große Meereisfläche auf die Bohrstelle zu. Zudem kam es auf dem Shell-Eisbrecher
 "Artic Challenger" 
Shell Bohrschiff  " Noble Discoverer"  im Arktischen Ozean
bei einem letzten Test zu einem Zwischenfall. 
Ein Auffang - und Verschluss-System, 
das im Ernstfall den Austritt 
von Öl stoppen und auffangen soll,
 wurde beschädigt.

Daraufhin kündigte der Konzern am Montag an, seine geplanten Ölbohrungen vor der Küste Alaskas auf das nächste Jahr zu verschieben. Eine gute Nachricht. Aber das reicht noch nicht. Greenpeace fordert Shell auf, seine Pläne ganz aufzugeben. In dieser einmaligen und sensiblen Region darf nicht nach Öl gebohrt werden.Shell sollte besser und sinnvoller sein Geld in die zukunftsfähigen und sauberen Erneuerbaren Energien investieren
Jörg Feddern
Seit Beginn der Greenpeace-Kampagne 
zum Schutz der Arktis im Juni 
haben sich weltweit schon knapp 2 Millionen Menschen
 den Forderungen von Greenpeace 
nach einem Schutz der Arktis angeschlossen.

Negativ-Rekord: In den vergangenen drei Jahrzehnten ist die Fläche des Meereises um über 50 Prozent geschrumpft
Das arktische Meereis unterliegt einem natürlichen jahreszeitlichen Wandel, im März dehnt es sich am stärksten aus, im September, wenn der arktische Sommer und die Schmelzsaison vorbei sind, ist die Eisfläche am kleinsten.
Die neuesten Meldungen sind besorgniserregend:
Am Mittwoch hat das Datenzentrum für Schnee und Eis der USA, das 
NSIDC http://nsidc.org/, die neuesten Daten veröffentlicht und alle Befürchtungen noch einmal übertroffen. Die Eiskappe hat sich seit dem letzten Negativrekord 2007 noch einmal um eine Fläche verringert, die in etwa der von Deutschland und Frankreich zusammen entspricht. Die verbleibende Eisfläche liegt unter 3,4 Millionen Quadratkilometern. Seit Beginn der systematischen Messungen Ende der siebziger Jahre ist das Meereis noch nie so stark geschrumpft wie in diesem Jahr. Auch die Eisdicke nimmt immer mehr ab.
Nach einhelliger Meinung unter den Wissenschaftlern kann dieses Phänomen nur mit dem menschengemachten Klimawandel erklärt werden.

Wir müssen dringend die Verbrennung von Öl und anderen fossilen Energien reduzieren. Sonst wird die Arktis in naher Zukunft im Sommer eisfrei sein. Die direkten Folgen für die Bewohner der Arktis wären katastrophal. Aber auch in anderen Regionen der Erde werden die Menschen über die Zunahme von Wetterextremen die Auswirkungen zu spüren bekommen.
Bitte unterstützen Sie unsere Kampagne, denn wir brauchen einen langen Atem, um für den Schutz der Arktis zu kämpfen.

Wollen Sie auf dem Laufenden bleiben?,  Hier können Sie sich in den Verteiler unseres allgemeinen  Newsletters eintragen und werden aktuell über die Kampagnen und Mitmach-Aktionen von Greenpeace informiert.
 
Herzlichen Dank und viele Grüße vom Hamburger Fischmarkt

Jörg Feddern
Greenpeace-Kampaigner für Energie und Öl
Kontakt: Greenpeace e.V.
Große Elbstraße 39
22767 Hamburg
Tel. 040-30618-0
E-Mail: 
mail@greenpeace.de

Spendenkonto 33401
GLS Gemeinschaftsbank eG (BLZ 430 609 67) 

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